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Glossar

Erweitern Sie Ihr Verpackungswissen

Schnelle Antworten auf Ihre Fragen zu Nachhaltigkeit, Veredelungsoptionen, Drucktechniken, schwierigen Begriffen, Materialien und mehr. Fehlt Ihnen etwas? Lassen Sie es uns wissen. Die Welt der Verpackungen entwickelt sich ständig weiter, und unsere Wissensdatenbank auch. Schauen Sie regelmäßig vorbei und bleiben Sie auf dem Laufenden.

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Allgemeine Begriffe


Mit vielen Materialaufbauten können wir eine Barriere gegen Feuchtigkeit, Geruch, Licht und Sauerstoff schaffen.

Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine internationale Organisation für verantwortungsvolle Waldwirtschaft. Mit Beuteln aus FSC-zertifiziertem Papier tragen Sie direkt zum Schutz der Wälder und zu einer gesunden Umgebung für Mensch und Tier bei.

Die Gesamtmigration zeigt, wie inert ein Material ist. Die spezifische Migration bezieht sich auf den Grenzwert (SML) für einen bestimmten Stoff, basierend auf toxikologischen Studien. Mit Analysen wird geprüft, ob diese Stoffe in Lebensmitteln oder Lebensmittelsimulanzien nachweisbar sind.

Ein TÜV-Zertifikat oder TÜV-Prüfzeichen bestätigt, dass ein Produkt, eine Dienstleistung, ein Prozess oder eine Organisation die Anforderungen aus Gesetzen, Normen und Zertifizierungen erfüllt.

WTR-Werte werden verwendet, um die Feuchtigkeitsbarriere verschiedener Verpackungsfolien zu vergleichen.

OTR-Werte werden verwendet, um die Sauerstoffbarriere verschiedener Verpackungsfolien zu vergleichen.

Materialien


Polyesterfolie (PET) mit einer Aluminiumoxid-Beschichtung (ALOx) bietet eine starke Barriere für eine lange Haltbarkeit. Gleichzeitig ist ein Sichtfenster in der Verpackung möglich, damit Ihr Produkt gut sichtbar bleibt.

Folien ohne metallisiertes PET oder Aluminium.

Lineares Polyethylen niedriger Dichte (LLDPE) ist eine besonders flexible Folie. Es ist eine Variante von LDPE und bietet mehr Flexibilität, höhere Zugfestigkeit und bessere Formbarkeit. LLDPE ist weich, lebensmittelecht und sorgt dafür, dass der Beutel gut versiegelt werden kann.

Polyethylenterephthalat (PET) ist eine Polyesterart und wird häufig mit einem Code auf Flaschen oder Verpackungen gekennzeichnet. PET ist stark, hitzebeständig, transparent, leicht, bruchsicher, recycelbar und hat gute Gassperreigenschaften. Wir verwenden PET, um dem Beutel mehr Struktur und Stabilität zu geben.

Nachhaltigkeit


Biobasierte Materialien bestehen größtenteils aus Stoffen aus Biomasse, zum Beispiel Papier, Holz oder Leder. Wir bieten 100 % Kraftpapier und PLA als biobasierte Materialien in vielen Kombinationen an, teilweise oder vollständig kompostierbar.

Das WICOVALVE® W606E wurde speziell für die Kaffeeindustrie entwickelt. In Kombination mit biologisch abbaubaren Laminaten ist es nach der Industrienorm EN13432 kompostierbar. Diese biokompostierbare Variante des beliebten W606-Kaffeeventils ist zum Heißsiegeln geeignet und schützt ganze Kaffeebohnen optimal vor Aromaverlust.

Kompostierbare Materialien sind Materialien, die sich beim Kompostieren abbauen.

Industrielle Kompostierung braucht hohe Temperaturen (55 bis 60 °C), hohe Luftfeuchtigkeit und Sauerstoff. Damit bietet sie bessere Bedingungen für den biologischen Abbau als natürliche Umgebungen wie Boden oder Wasser. Die Norm EN 13432 gilt als zuverlässiger Standard für die industrielle Kompostierbarkeit von Verpackungsmaterialien.

CO₂-Neutralität bedeutet, dass die ausgestoßene Menge Kohlenstoff durch Kohlenstoffsenken wieder aus der Atmosphäre entfernt wird. Das Entfernen und Speichern von CO₂ nennt man Kohlenstoffbindung. Für Netto-Null müssen alle weltweiten Treibhausgasemissionen durch Kohlenstoffbindung ausgeglichen werden.

Materialrecycling wird in den europäischen Normen EN 13430 und EN 16848, abgestimmt auf ISO 18604, als Wiederaufbereitung gebrauchter Materialien zu neuen Produkten definiert. Kunststoffe, die gesammelt, sortiert und zu neuen Produkten verarbeitet werden, nennt man mechanisch recycelte Kunststoffe.

Heimkompostierung findet unter weniger kontrollierten Bedingungen statt, mit niedrigeren und weniger stabilen Temperaturen als bei der industriellen Kompostierung. Es gibt keine CEN-Norm für heimkompostierbare Kunststoffe, aber mehrere Länder haben eigene nationale Standards zur Prüfung und Zertifizierung entwickelt.

Ausrüstung


Versiegeln Sie Ihre Beutel vollständig mit einem Heißsiegelgerät für maximalen Schutz. Mit einer Einreißkerbe oder Schere lassen sie sich trotzdem leicht öffnen.

Ein Impulsschweißgerät nutzt statt dauerhafter Hitze einen elektrischen Impuls, um das Material zu verbinden. Es eignet sich je nach Dicke und täglicher Nutzung für 3-lagige Materialien, wobei die Schweißdrähte bei intensiver Nutzung schneller verschleißen.

Flexible Beutelverschlussstreifen, mit oder ohne Klebestreifen.

Veredelungsoptionen


Statt scharfer Ecken können Beutel mit abgerundeten Ecken gefertigt werden. Das ist sicherer in der Handhabung und wirkt sauberer in der Präsentation.

Der Anti-Wackel-Boden sorgt dafür, dass der Standbodenbeutel stabil und aufrecht stehen bleibt. Dieses Design wurde von PouchDirect entwickelt.

Griffe können hinzugefügt werden, damit schwerere Produkte leichter getragen werden können.

Eurolochungen oder Aufhängelöcher können ergänzt werden, damit Beutel im Verkaufsregal aufgehängt werden können.

Für schwerere Produkte sind Standbodenbeutel mit K-Seal-Boden eine gute Option. Dabei laufen die Seitennähte in einem 30°-Winkel nach oben, was die Belastung verringert und mehr Volumen schafft.

Laserperforation ermöglicht ein leichtes Öffnen und verbessert die Benutzerfreundlichkeit. Sie kann jedoch die Barriereeigenschaften beeinflussen.

Frisch geröstete Kaffeebohnen geben CO₂ ab. Dieses Gas muss entweichen, ohne dass Sauerstoff eindringt. Dafür sorgt ein Einwegventil von WICOVALVE®.

Opazität beschreibt, wie lichtdurchlässig ein bedrucktes Material ist. Dickeres oder schwereres Papier ist weniger transparent, kostet aber mehr.

Eine runde Bodenfalte wird an den Seitenflächen verschweißt und sorgt für mehr Festigkeit und Stabilität. Sie wird häufig für Produkte unter einem Pfund verwendet.

Eine Einreißkerbe erleichtert das Öffnen von Beuteln, die auf vertikalen Form-, Füll- und Verschließmaschinen hergestellt werden.

Spotlack hebt bestimmte bedruckte Bereiche gezielt hervor.

Ein positives fotografisches Filmtransparent.

Transparente oder matte Sichtfenster können an der Vorder- oder Rückseite des Beutels ergänzt werden.

Kunststoff- oder kompostierbare Zipper können zum Wiederverschließen eingesetzt werden. Für einen vollständigen Verschluss empfehlen wir jedoch das Heißsiegeln.

Drucktechniken


Beschnitt bedeutet, dass der Druck über die Schnittlinie hinausläuft, damit nach dem Schneiden keine weißen Ränder entstehen.

Beim Tiefdruck werden die Bilder in einen Kupferzylinder graviert.

CMYK steht für Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz.

Eine Stanzkontur ist die technische Vorlage, die Schnittlinien, Falze und Funktionen in flacher Form zeigt.

Tiefdruck, auch Rotogravur genannt, ist ein hochwertiges Druckverfahren für große Auflagen und hohe Geschwindigkeit. Das Verfahren erzeugt feine, detailreiche Bilder. Es eignet sich für Pantone-Farben und CMYK-Druck. Jede Farbe wird über einen eigenen Zylinder aufgetragen, mit Trocknungsschritten dazwischen.

Digitaldruck funktioniert anders: Druckfertige Bilder werden aus digitalen Daten aufgebaut. Die Bilder bestehen aus Pixeln, und die digitale Datei steuert, wo Tinte, Toner oder Belichtung eingesetzt werden. So wird das gewünschte Druckbild reproduziert.

Beim Flexodruck wird ein Plattenzylinder mit einer erhabenen Druckplatte, auch Klischee genannt, verwendet. Damit werden die erhöhten Bildbereiche gedruckt.

Pantone Coated zeigt, wie Farben auf gestrichenen oder beschichteten Oberflächen wirken.

Bei der Heißfolienprägung wird Metallfolie mit Hitze auf eine Oberfläche übertragen. Das sorgt für eine hochwertige Optik.

Wasserbasierte Tinten bestehen aus Wasser und Pigmenten statt aus Kunststoffen wie PVC.

Bei der Laminierung werden mehrere Schichten verbunden, um Festigkeit, Stabilität und Optik zu verbessern.

Der normale Luftdruck beträgt 1 Bar. PE-Beutel halten bis zu 0,5 Bar aus, Nylonbeutel (PA) bis zu 0,8 Bar.

Ränder sind die Abstände zwischen dem gedruckten Inhalt und den Seitenkanten.

Beim Konterdruck wird die Farbe auf die Innenseite des Materials gedruckt. So ist sie vor Kontakt und Abrieb geschützt.

Pantone Uncoated zeigt, wie Farben auf ungestrichenen Materialien wirken und andere Oberflächen erzeugen.

Die Druckfläche ist der vorbereitete Bereich, auf den die Farbe aufgetragen wird.

Vektorschriften nutzen skalierbare geometrische Konturen und behalten dadurch bei jeder Größe ihre Form.

Textüberlauf entsteht, wenn ein Textfeld zu schmal ist und ein Teil des Textes dadurch nicht sichtbar ist.

Pantone-Farben sind standardisierte Farbtöne, die aus einer Basispalette von 18 Farben aufgebaut werden.

Vor dem Druck liefern wir einen digitalen Korrekturabzug mit allen Maßen, Bodenfalten, Zippern, Einreißkerben, Eurolochungen, Siegelbreiten und Farbseparationen zur Freigabe.

Ein Pixel ist ein einzelner farbiger Punkt auf einem digitalen Bildschirm. Viele Pixel zusammen ergeben ein Bild.

CMYK ist das Vierfarbverfahren, das im Druck verwendet wird.

Die Bildauflösung wird in Pixel pro Zoll (PPI) oder Punkten pro Zoll (DPI) gemessen. Für Bilder in Originalgröße benötigen wir mindestens 300 PPI.

RGB ist ein lichtbasiertes Farbmodell mit Rot, Grün und Blau für Bildschirme.

Wir können nicht nur eine Seite eines Beutels randabfallend bedrucken, ohne einen Beschnittrand einzuplanen. So vermeiden wir Schneidefehler.

Standbodenbeutel haben drei Maße: Breite (B), Höhe (H) und Bodenfalte (BF).

Eine Sonderfarbe ist eine vorgemischte Farbe, die separat von CMYK gedruckt wird, um exakte Farbtöne zu treffen.

UV-Lack ist eine glänzende Schutzschicht. Spot-UV wird nur auf bestimmte Bereiche aufgetragen, um Kontrast zu schaffen.

Lack ist eine klare Flüssigkeit, die auf bedruckte Oberflächen aufgetragen wird, um Optik und Schutz zu verbessern.

Beim Siebdruck wird Farbe durch ein feines Gewebesieb auf eine Oberfläche gedrückt. Das Verfahren eignet sich für verschiedene Materialien.